Pfingsten 1626 wurde die Stadt Münden von den Truppen des Generals Tilly äußerst brutal und gewaltätig erobert. Heute würden wir von Massaker und Kriegsverbrechen sprechen. Dieses Ereignis hat sich in das emotionale Gedächtnis der Stadt eingegraben. Bis heute sind Spuren in der Stadt erkennbar. 400 Jahre danach begeben sich Menschen aus unterschiedlichen Kirchen und Traditionen bewusst auf einen gemeinsamen ökumenischen Weg des Friedens.
Von Montag, dem 18. Mai, bis Freitag, dem 22. Mai, treffen wir uns jeweils um 18 Uhr an verletzten Orten, um zu erinnern, zu versöhnen und zu verändern:
Mo., 18.05. – St. Aegidien-Kirche
Di., 19.05. – Welfenschloss (Innenhof)
Mi., 20.05. – Hilwartshausen (Peterskirche)
Do., 21.05. – Rathaustreppe
Fr., 22.05. – Am Weserstein
Unser Motto: "Lenke unsere Schritte auf den Weg des Friedens" (Lukasevangelium 1,79).
Während der Tage wird ein Mündener Friedensbild von einem Künstler gestaltet.
Zum Abschluss feiern wir einen ökumenischen Pfingstgottesdienst auf dem Doktorwerder: Pfingstmontag, 25. Mai, 11:00 Uhr.